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Düsseldorf-Bilk:


KANARENPALMEN
IM KUPPELBAU

Der Botanische Garten von Düsseldorf liegt im äußersten Südosten des Stadtteiles Bilk auf dem Gelände der Heinrich Heine Universität. Sein Wahrzeichen ist das große Kuppelgewächshaus das die Besucher gleich nach dem Haupteingang begrüßt. Auf den tausend Quadratmetern in seinem Inneren wächst ein Mix aus Pflanzen vom Mittelmeer und den Kanarischen Inseln. Das ist zwar schön, aber noch schöner finde ich die Akustik in dieser Kugel. Jeder Laut hallt oben aus der Kuppel wider und es gibt einige Stellen, wenn man dort etwas spricht, erschrecken sich entfernt stehende Besucher, weil es dort so ankommt, als stünde man direkt neben ihnen. Eine Freude, vor allem für Kinder, das mal auszuprobieren.

Auf dem Areal rechts der Kuppel sind übersichtlich angelegte Beete mit allerlei heimischen, oder bei uns heimisch gewordenen Pflanzen. Auch ein Froschteich und der klassische Bauerngarten fehlen hier nicht. Hinter dem Kuppelgewächshaus, und links davon schließt sich ein großzügiges Außengelände an, das mich vergessen lässt, in einem Botanischen Garten zu sein. Auf mich wirkt es eher, wie eine großzügige, in leichter Wellenform gestaltete Landschaft, die schöne Aussichten bietet.
 
   

Das  Kuppelgewächshaus ist das Wahrzeichen des Botanischen Gartens.
Das Kuppelgewächshaus ist das Wahrzeichen des Botanischen Gartens.
Wir haben Glück: In einer halben Stunde beginnt eine Führung zu Nutzpflanzen.
Wir haben Glück: In einer halben Stunde beginnt eine Führung zu Nutzpflanzen.
Zeit genug, noch einen Blick ins Innere der imposanten Kuppel zu werfen.
Zeit genug, noch einen Blick ins Innere der imposanten Kuppel zu werfen.
Hier wohnen Pflanzen aus dem Mittelmeerraum und von den Kanaren.
Hier wohnen Pflanzen aus dem Mittelmeerraum und von den Kanaren.
Der sieht aus wie ein Drachenbaum [Dracaena Draco].
Der sieht aus wie ein Drachenbaum [Dracaena Draco].
Solche Farne sind auf den Kanaren weit verbreitet.
Solche Farne sind auf den Kanaren weit verbreitet.
Wäre dies nicht eine super Terrasse für ein Sommer-Café?
Wäre dies nicht eine super Terrasse für ein Sommer-Café?
Draußen begrüßt uns Prof. Westhoff, der Leiter des Botanischen Gartens.
Draußen begrüßt uns Prof. Westhoff, der Leiter des Botanischen Gartens.
Der Rundgang beginnt beim Porree, mit seinen imposanten Blüten.
Der Rundgang beginnt beim Porree, mit seinen imposanten Blüten.
Ein kleiner "Bauerngarten" darf in keinem Botanischen Garten fehlen.
Ein kleiner "Bauerngarten" darf in keinem Botanischen Garten fehlen.
Hafer wird in Deutschland kaum noch angebaut, erfahren wir.
Hafer wird in Deutschland kaum noch angebaut, erfahren wir.
Auch Tabak ist als Kulturpflanze in Deutschland fast ganz verschwunden.
Auch Tabak ist als Kulturpflanze in Deutschland fast ganz verschwunden.
Solche Kürbisse sind das Glück eines jeden Kleingärtners.
Solche Kürbisse sind das Glück eines jeden Kleingärtners.
Hier residiert die große Familie der Kohlgewächse.
Hier residiert die große Familie der Kohlgewächse.
Obwohl verschiedene Kohlsorten sehr verschieden aussehen können...
Obwohl verschiedene Kohlsorten sehr verschieden aussehen können...
...gehören doch alle einer einzigen Art an, erklärte uns der Professor.
...gehören doch alle einer einzigen Art an, erklärte uns der Professor.
Kinder mögen den Duft der Gummibärchenblume besonders gerne.
Kinder mögen den Duft der Gummibärchenblume besonders gerne.
Prof. Westhoff beendet seine Führung bei Gräsern für die Bioenergie der Zukunft.
Prof. Westhoff beendet seine Führung bei Gräsern für die Bioenergie der Zukunft.
Neben dem Kuppelbau gibt es noch zwei öffentlich zugängliche Gewächshäuser.
Neben dem Kuppelbau gibt es noch zwei öffentlich zugängliche Gewächshäuser.
Das Süd Afrika Haus beherbergt Pflanzen vom Kap der guten Hoffnung.
Das Süd Afrika Haus beherbergt Pflanzen vom Kap der guten Hoffnung.
Solche Palmfarme gab es schon vor 300 Millionen Jahren.
Solche Palmfarme gab es schon vor 300 Millionen Jahren.
Eine schöne Stelle um in Ruhe ein Buch zu lesen.
Eine schöne Stelle um in Ruhe ein Buch zu lesen.
Die weiteren Gewächshäuser sind nur für Studenten der Universität zugänglich.
Die weiteren Gewächshäuser sind nur für Studenten der Universität zugänglich.
Immerhin lassen sich manche Exoten durch das Fenster betrachten.
Immerhin lassen sich manche Exoten durch das Fenster betrachten.

Geht man am Haupteingang sofort nach links führt ein schmaler geschlängelter Weg zu zwei weiteren Gewächshäusern die für Besucher geöffnet sind. Das flachere beherbergt Pflanzen aus Südafrika und das hohe ist die Orangerie, in der im Wesentlichen Zitrusfrüchte überwintern. Die Gewächshäuser dahinter dienen den Biologiestudenten der Universität als Forschungslabor und sind für Publikum nicht zugänglich.

Dass der Düsseldorfer Botanische Garten nicht so populär ist wie andere, die Kölner Flora zum Beispiel, und vor allem im Winter auch nicht so gepflegt erscheint, wie manche Besucher es gerne hätten, liegt vermutlich daran, dass er nicht als Freizeitpark für Bürger eingerichtet wurde, sondern in erster Linie als Arbeits- und Forschungseinrichtung für die Biologiestudenten der Universität.

Trotzdem ist mir noch ein Manko aufgefallen, das erwähnt werden muss und in dem sogar der Direktor des Botanischen Gartens, Professor Westhoff, mit mir übereinstimmt, wie er mir während einer Führung sagte: Was fehlt, ist ein kleines Café, in dem man sich mit einem Kaffee oder etwas kühlem stärken kann. Im Hinblick auf meine nächsten Besuche, kann ich nur hoffen, dass er und der Verein der Freunde des Botanischen Gartens, da noch eine Lösung finden.



Idylle am Brückerbach

Gleich neben dem Botanischen Garten fließt ein südlicher Mündungsarm der Düssel vorbei, der Brückerbach. Es lohnt sich ihn in den Ausflug mit einzubeziehen und hier ein paar Schritte entlang zu gehen. Wir waren erstaunt und erfreut wie schön ländlich es in einer Großstadt sein kann. Der Brückerbach bildet hier die Grenze zwischen den Düsseldorfer Stadtteilen Bilk und Wersten.

Direkt am Botanischen Garten fließt der Brückerbach vorbei.
Direkt am Botanischen Garten fließt der Brückerbach vorbei.
Eine grüne Oase "mitten" in der Großstadt.
Eine grüne Oase "mitten" in der Großstadt.
Vor einigen Jahren wurde das Bachbett renaturiert.
Vor einigen Jahren wurde das Bachbett renaturiert.
Kaum einen Kilometer weiter mündet der Bach in den Rhein.
Kaum einen Kilometer weiter mündet der Bach in den Rhein.
Fischtreppen haben selten gewordene Fischarten angelockt.
Fischtreppen haben selten gewordene Fischarten angelockt.
Flussbarsche, Hechte und Rotaugen sind hier wieder heimisch.
Flussbarsche, Hechte und Rotaugen sind hier wieder heimisch.
 
Bachidylle zwischen den Stadtteilen Bilk und Wersten.
Bachidylle zwischen den Stadtteilen Bilk und Wersten.

Zwischen 2005 und 2008 wurde das Bachbett renaturiert, einige Betonstufen entfernt und Fischtreppen eingebaut. Das lockte selten gewordene Fischarten, wie Flussbarsche, Hechte und Rotaugen wieder in den Bach. Kaum einen Kilometer weiter fließt er durch das für Besucher gesperrte Wasserschutzgebiet Fleher Wäldchen in den Rhein.







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