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Dormagen-Knechtsteden:


ZWISCHEN KIRCHE
UND KULTUR

Das Kloster Knechtsteden ist eine ehemalige Prämonstratenser-Abtei aus dem frühen zwölften Jahrhundert und liegt zwischen Köln und Neuss bei Dormagen. Wer vom Parkplatz kommt betritt das Klostergelände durch ein barockes Torhaus von 1723.

Die Klosterbasilika St. Andreas wurde zwischen 1138 und 1181 errichtet. Das Besondere sind die Fresken im Westchor. Diese Malereien stammen noch original aus der Zeit um 1150 und sind damit das größte romanische Deckengemälde am Niederrhein. Ganz im Stil der byzantinischen Kunst thront Christus als Alleinherrscher im Zentrum, umringt von den Aposteln. Die dezente Farbigkeit im Rest des Kirchenraumes wurde aufgrund alter Farbspuren wiederhergestellt.

 
   

Der Weg ins Kloster Knechtsteden führt durch ein imposantes Torhaus.
Der Weg ins Kloster Knechtsteden führt durch ein imposantes Torhaus.
Das Portal wurde 1723 im Barockstil errichtet.
Das Portal wurde 1723 im Barockstil errichtet.
Im Winter gibt die Allee den Blick auf die Kloster Basilika frei.
Im Winter gibt die Allee den Blick auf die Kloster Basilika frei.
 
 
 
 
 
Die strengen Säulenkapitelle stammen aus dem frühen Mittelalter.
Die strengen Säulenkapitelle stammen aus dem frühen Mittelalter.
Die Farbe wurde aufgrund alter Farbspuren original wieder hergestellt.
Die Farbe wurde aufgrund alter Farbspuren original wieder hergestellt.
 
Die Pietà zieht alljährlich viele Pilger nach Knechtsteden.
Die Pietà zieht alljährlich viele Pilger nach Knechtsteden.
Die Malerei im Westchor, von 1150, macht die Kirche besonders wertvoll.
Die Malerei im Westchor, von 1150, macht die Kirche besonders wertvoll.
In der Mitte thront Christus mit Petrus und Paulus und darunter die übrigen Apostel.
In der Mitte thront Christus mit Petrus und Paulus und darunter die übrigen Apostel.
In einer dramatischen Rettungsaktion wurde das wertvolle Fresko gesichert.
In einer dramatischen Rettungsaktion wurde das wertvolle Fresko gesichert.
Vor der Bemalung steht auch der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert.
Vor der Bemalung steht auch der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert.
Südlich der Kirche ist ein kleiner Klosterfriedhof.
Südlich der Kirche ist ein kleiner Klosterfriedhof.
 
An die Klosterkirche schließt gleich das Missionshaus an.
An die Klosterkirche schließt gleich das Missionshaus an.
Hier leben Mönche, die das Kloster aufrecht erhalten.
Hier leben Mönche, die das Kloster aufrecht erhalten.
Im Kreuzgang haben wir mal eine Ausstellung mit Missionskunst besucht.
Im Kreuzgang haben wir mal eine Ausstellung mit Missionskunst besucht.
Im ehemaligen Pilgerhaus ist heute die Akademie der Augenoptik.
Im ehemaligen Pilgerhaus ist heute die Akademie der Augenoptik.
Die anderen Gebäuden beherbergen verschiedene Firmen und Initiativen.
Die anderen Gebäuden beherbergen verschiedene Firmen und Initiativen.
In einer der Scheunen fanden wir einen Trödelladen in dem sich gut stöbern ließ.
In einer der Scheunen fanden wir einen Trödelladen in dem sich gut stöbern ließ.
Der Torgang grenzt den Eventbereich vom Rest des Klostergeländes ab.
Der Torgang grenzt den Eventbereich vom Rest des Klostergeländes ab.
Rund um das Kloster führen Wege in den Knechtstedener Wald.
Rund um das Kloster führen Wege in den Knechtstedener Wald.
 
 

Es vergeht selten ein Wochenende an dem auf dem ausgedehnten Klostergelände nicht irgendeine Veranstaltung oder kulturelle Aktivität stattfindet. Es gibt Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Naturführungen und sogar Mittelalterliche Handwerkermärkte. Berühmt über Dormagen hinaus, ist das Festival "Alte Musik", das alljährlich im Herbst stattfindet.

Neben einer Pension, in die man sich für ein paar Entschleunigungs-Tage einmieten kann, sind in den diversen Gebäuden auf dem Klostergelände auch verschiedene Einrichtungen untergebracht, die mit dem Kloster selbst nichts zu tun haben. Zum Beispiel ein Arbeitslosenprojekt, ein Selbstversorgerhaus für Jugendliche und ein Kunstverein, der in seinen Ateliers Ausstellungen veranstaltet.  Es gibt einen Klosterladen, Scheunen, die man für Events mieten kann, eine Pension und allerlei mehr.

Hier ist also ständig was los. Da tritt die Tatsache, dass es sich immer noch um ein aktives Kloster handelt, zu dem regelmäßig Wallfahrten stattfinden und in dem noch einige Spiritanerbrüder und -patres leben, fast in den Hintergrund.



  • Adresse: Kloster Knechtsteden 1, 41540 Dormagen




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