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Heiliger Berg Athos:


DIONYSIOU

Das Kloster Dionysiou (14. Jh.) erhebt sich auf einem steilen Felsen an der Öffnung zu einer tiefen, bewaldeten Schlucht. Es wurde vom Heiligen Dionysios Gegründet und ist der Geburt von Johannes dem Täufer geweiht. Die Goldene Gründungsbulle des Klosters aus dem Jahre 1374 stammt von Kaiser Alexios III. Das Katholikon geht in seiner heutigen Form auf das Jahr 1540 zurück. Es ist eine großartige Kreuzkuppelkirche mit einem holzgeschnitzten, vergoldeten Templon aus späterer Zeit (18. Jh.) und reich mit Heiligenbildern verzierten Wänden, einem Werk des kretischen Künstlers Tzortzis (16. Jh.).          

 Wie Schwalbennester kleben die Außengebäude an der steilen Mauer.  Foto: © Peeter Ossip
Wie Schwalbennester kleben die Außengebäude an der steilen Mauer. Foto: © Peeter Ossip
Einer Festung gleich erhebt sich das Kloster über das Meer.  Foto: © Peeter Ossip
Einer Festung gleich erhebt sich das Kloster über das Meer. Foto: © Peeter Ossip
 Eine Gasse im engen Innenhof.  Foto: © Peeter Ossip
Eine Gasse im engen Innenhof. Foto: © Peeter Ossip
Das Kloster ist mit reichen Wandmalereien geschmückt.  Foto: © Peeter Ossip
Das Kloster ist mit reichen Wandmalereien geschmückt. Foto: © Peeter Ossip
 
Auch das Refektorium ist voller Fresken.
Auch das Refektorium ist voller Fresken.
  

Neben dem Katholikon beeindruckt den Pilger die der Panagia geweihte Kreuzkuppelkapelle (1547) mit wertvollen Wandmalereien (1615). Ein Schatz dieser Kapelle ist die historische Ave Maria-Ikone, hergestellt aus Wachs und Mastix. Man sagt, dass der Patriarch Sergios diese Ikone in den Händen gehalten habe, als er während der Belagerung durch die Awaren (626) zu den Stadtmauern von Konstantinopel vorgedrungen sei und den Verteidigern der Stadt Mut zugesprochen habe. Nach dem Sieg ehrten die byzantinischen Griechen diese Ikone mit dem Akathistos Hymnos, einer speziellen, im Stehen gesungene Hymne.

Ein beeindruckendes Gebäude dieses Klosters ist auch das Refektorium mit einer schönen Säulenhalle, einem holzgeschnitzten Portal und wertvollen Wandmalereien. Wie ein Klosterwächter ragt der mächtige Turm aus dem Jahr 1520 in die Höhe. In der Schatzkammer werden Stücke des Heiligen Holzes, der Reliquienschrein des Heiligen Nephon, eine Elfenbein-Reliefdarstellung der Kreuzigung Christi (10. Jh.), Goldene Bullen und andere historische Urkunden, Epitaphien, Priestergewänder, Reliquien von Heiligen, Kreuze und anderes mehr aufbewahrt.




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