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Petra:


ERMITA DE BONANY

Die Ermita de Bonany erreicht man von Petra aus. Sie ist auf dem 317 m hohen Puig de Bonany schon von weitem gut zu sehen. Wegen ihrer majestätischen Erscheinung wird sie auch 'Catedral de las montañas' genannt. Die relativ kleine Anlage wurde im Jahre 1600 erbaut, zum Dank dafür, dass es nach einer langen Trockenperiode endlich wieder regnete. Deshalb war es für die Einwohner ein gutes Jahr, ein "bon any" und so war der Name geboren.


Der Innenraum der Kirche ist reichhaltiger geschmückt als der, vieler anderer Einsiedeleien und Klöster. Umfangreiche Renovierungsarbeiten im neunzehnten Jahrhundert führten zu einer Vermischung von Stilrichtungen aus drei Jahrhunderten.

Auch in Bonany wird, wie in vielen mallorquinischen Klöstern, eine Marienstatue verehrt. Der Legende nach ist sie bei der Eroberung Mallorcas durch die Mauren vor den Fremden versteckt worden und erst Jahrhunderte später, nach der Rückeroberung durch die christlichen Spanier, wieder aus ihrem Versteck befreit worden.

Wahrscheinlich hat der berühmte, aus Petra stammende Missionar Fra Junipero Serra hier in Bonany seine letzte Predigt auf Mallorca gehalten, bevor er sich auf die lange Missionsreise nach Kalifornien begab. Aus den kleinen Missionsstationen, die er dort im Laufe der Jahre an der Küste gründete wurden Millionenstädte wie San Diego, Santa Barbara und San Francisco.

Da man ja nie weiß, ob Nomen nicht vielleicht doch Omen ist, hat sich heutzutage bei vielen Mallorquiner der Brauch gebildet, am Neujahrstag die Heilige Messe in Bonany zu besuchen, um für sich und ihre Familien ein gutes Jahr (bon any) von der Mutter Gottes zu erbitten.





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