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Lebensreise:


VON MALLORCAS KLÖSTERN ZUM HEILIGEN BERG


Dies ist der Bericht von einer Reise, die mich im Jahre 2012 quer über das Mittelmeer führte. Sie begann in meiner "alten Heimat" Mallorca, die ich drei Jahre zuvor verlassen musste, nachdem ich dort 12 Jahre lang glücklich gelebt hatte und führte nach Ouranoupolis, einem kleinen griechischen Dorf an der Grenze zur Mönchsrepublik Athos. Dort hatte ich in den Jahren vor Mallorca viel Zeit verbracht. Von Mitte der 1980er bis 1990er Jahre war Ouranoupolis eine Dekade lang mein häufig besuchtes "Urlaubsparadies" und mir auch schon ein bisschen zur "Heimat" geworden.

Der Grund dieser Reise war die profane Aufgabe ein Auto von Mallorca nach Ouranoupolis zu bringen. Erst rückblickend bemerkte ich, dass es in Wahrheit eine »Lebensreise« war, die mich in zwölf Tagen noch einmal durch zwei Kapitel meines Lebens führte. Ich sah ich vertraute Orte wieder und traf Menschen, die einst Teil meines Lebens waren.

Alte Freunde begrüßten mich, als wäre ich erst gestern zuletzt dort gewesen und ich habe gelernt:

Zuhause ist man überall dort, wo jemand sagt:
"Schön, dass du wieder da bist!"




MALLORCA


1. Tag: Moscari, Ca'n Pastilla

Vom Flughafen fahre ich gleich in die Berge, in den kleinen Ort Moscari. Dieter, ein Weggefährte aus meiner Mallorca-Zeit, veranstaltet heute dort einen Markt für alternative Gesundheit. Doch diesmal fällt sein Markt leider dem Regen zum Opfer und so bin ich relativ früh wieder zurück in Palma.
Als ich die Autobahn vom Flughafen verlasse, komme ich als Erstes am Restaurant S'Hostal vorbei und beschließe spontan anzuhalten.
Als ich die Autobahn vom Flughafen verlasse, komme ich als Erstes am Restaurant S'Hostal vorbei und beschließe spontan anzuhalten.
Seltsam, dass meine Reise ausgerechnet an dem Ort beginnt, an mein Leben auf Mallorca endete?
Seltsam, dass meine Reise ausgerechnet an dem Ort beginnt, an mein Leben auf Mallorca endete?
An diesem Tisch fiel vor drei Jahren, im Gespräch mit Gundula, meine Entscheidung Mallorca zu verlassen.
An diesem Tisch fiel vor drei Jahren, im Gespräch mit Gundula, meine Entscheidung Mallorca zu verlassen.
Draußen fällt der Blick auf Campanet und dem schlafenden Riesen unter seiner Wolkendecke, im Hintergrund.
Draußen fällt der Blick auf Campanet und dem schlafenden Riesen unter seiner Wolkendecke, im Hintergrund.
Moscari, das Ziel meiner ersten Fahrt, ist mit Palmblättern festlich geschmückt.
Moscari, das Ziel meiner ersten Fahrt, ist mit Palmblättern festlich geschmückt.
Der Markt ist leider ins (Regen)Wasser gefallen und Dieter baut die vorbereiteten Stände wieder ab.
Der Markt ist leider ins (Regen)Wasser gefallen und Dieter baut die vorbereiteten Stände wieder ab.
Auf solch einem Markt habe ich 2001 auch schon mal "Energiebällchen" verkauft.
Auf solch einem Markt habe ich 2001 auch schon mal "Energiebällchen" verkauft.
Jetzt sitze ich wieder in meiner letzten Stammkneipe auf Mallorca, der Bar am Marktplatz von Moscari.
Jetzt sitze ich wieder in meiner letzten Stammkneipe auf Mallorca, der Bar am Marktplatz von Moscari.
Ich habe mich mit meiner alten Freundin Monika verabredet, die auch schon ein paar Jahre auf Mallorca lebt.
Ich habe mich mit meiner alten Freundin Monika verabredet, die auch schon ein paar Jahre auf Mallorca lebt.
Später hat auch Dieter Zeit mit uns über alte Zeiten und neue Pläne zu plaudern.
Später hat auch Dieter Zeit mit uns über alte Zeiten und neue Pläne zu plaudern.
Mein schönes altes Auto, das ich hier zurücklassen musste, leistet ihm immer noch gute Dienste.
Mein schönes altes Auto, das ich hier zurücklassen musste, leistet ihm immer noch gute Dienste.
Als ich aus dem geschmückten Moscari den Rückweg nach Palma antrete, scheint endlich wieder die Sonne.
Als ich aus dem geschmückten Moscari den Rückweg nach Palma antrete, scheint endlich wieder die Sonne.
Diesmal habe ich das Hotel Rodes, an der Playa de Palma gebucht.
Diesmal habe ich das Hotel Rodes, an der Playa de Palma gebucht.
Während meiner Zeit auf Mallorca war ich hier oft im Meer.
Während meiner Zeit auf Mallorca war ich hier oft im Meer.
Nur ein paar Häuser weiter wartet mein altes Stammlokal. Wirtin Marion und Koch Sebastian halten hier immer noch die Stellung.
Nur ein paar Häuser weiter wartet mein altes Stammlokal. Wirtin Marion und Koch Sebastian halten hier immer noch die Stellung.
Hier habe ich nicht nur mit Gabriela so manche Sangria vertilgt.
Hier habe ich nicht nur mit Gabriela so manche Sangria vertilgt.

2. Tag: Llucmajor, Randa

Begleitet von einer seltsamen Gefühlsmischung aus Wiedersehensfreude und Abschiedswehmut besuche ich die Gegend um Llucmajor. Die letzten fünf Jahre auf Mallorca war hier meine Heimat. Als ich zufällig auch noch meinen alten Nachbarn Pepe treffe, ist die Freude auf beiden Seiten groß.
Von Palma führt die Landstraße schnurgerade nach Llucmajor.
Von Palma führt die Landstraße schnurgerade nach Llucmajor.
Das Tor zu unserer alten Finca wird jetzt von zwei grimmigen Wächtern verteidigt.
Das Tor zu unserer alten Finca wird jetzt von zwei grimmigen Wächtern verteidigt.
Zu unserer Zeit hielten hier zwei grau gestreifte Haustiger Wache.
Zu unserer Zeit hielten hier zwei grau gestreifte Haustiger Wache.
In diesem kleinen Häuschen lebten wir frei und unbeschwert.
In diesem kleinen Häuschen lebten wir frei und unbeschwert.
Das nächste Haus ist das, vom netten alten Don Damian.
Das nächste Haus ist das, vom netten alten Don Damian.
Da er Wein produzierte, aber nicht trank, konnte ich mir oft einen Kanister bei ihm abholen.
Da er Wein produzierte, aber nicht trank, konnte ich mir oft einen Kanister bei ihm abholen.
Mein Nachbar Pepe freut sich, dass er mich so unverhofft nach langer Zeit wiedersieht.
Mein Nachbar Pepe freut sich, dass er mich so unverhofft nach langer Zeit wiedersieht.
Der einst quirlige Marktplatz von Llucmajor ist jetzt eine ruhige Fußgängerzone.
Der einst quirlige Marktplatz von Llucmajor ist jetzt eine ruhige Fußgängerzone.
Nicht weit von hier erhebt sich der Berg Randa, mit seinen drei Klöstern.
Nicht weit von hier erhebt sich der Berg Randa, mit seinen drei Klöstern.
Heute blicke ich vom Tor aus ins Kloster Sant Honorat, wo wir früher Wochenendseminare machten.
Heute blicke ich vom Tor aus ins Kloster Sant Honorat, wo wir früher Wochenendseminare machten.
Gleich beginnt hier unser Morgen Qui Gong beim Apfelfasten.
Gleich beginnt hier unser Morgen Qui Gong beim Apfelfasten.
Nur die kleine Klosterkirche ist ohne Anmeldung zugänglich. Morgens wird die Wand hinter dem Altar in wunderbares Sonnenlicht getaucht.
Nur die kleine Klosterkirche ist ohne Anmeldung zugänglich. Morgens wird die Wand hinter dem Altar in wunderbares Sonnenlicht getaucht.
Ganz oben auf dem Berg thront das Hauptkloster Cura.
Ganz oben auf dem Berg thront das Hauptkloster Cura.
Diesmal bin auch ich wieder einer der vielen deutschen Touristen.
Diesmal bin auch ich wieder einer der vielen deutschen Touristen.
Am Ende der Galerie war immer mein Lieblingsplatz.
Am Ende der Galerie war immer mein Lieblingsplatz.
Der Blick von hier oben geht weit über den Norden Mallorcas.
Der Blick von hier oben geht weit über den Norden Mallorcas.
 
Capocorb Vell ist eine archäologische Ausgrabung im Süden Llucmajors.
Capocorb Vell ist eine archäologische Ausgrabung im Süden Llucmajors.
In dieses kulturelle Umfeld verirren sich gottseidank nur wenige Touristen.
In dieses kulturelle Umfeld verirren sich gottseidank nur wenige Touristen.
Hier habe ich immer gerne die Ruhe und mein Bier genossen.
Hier habe ich immer gerne die Ruhe und mein Bier genossen.

3. Tag: Paguera, Palmanova, Puerto Portals

Am dritten Reisetag fahre ich durch den Südwesten Mallorcas. Hier begannen meine zwölf Jahre auf der Insel, als ich im Frühjahr 1997 in Portals meine erste Wohnung fand. Und neben Palma selbst, ist dies der Landstrich, in dem ich mich bis heute am wohlsten fühle.
Arbeiten, wo andere Urlaub machen: In Paguera war ich Grafiker in einer deutschen Werbeagentur.
Arbeiten, wo andere Urlaub machen: In Paguera war ich Grafiker in einer deutschen Werbeagentur.
Unsere Freundin Tatjana hat in Paguera seit vielen Jahren eine Modeboutique auf der Flaniermeile.
Unsere Freundin Tatjana hat in Paguera seit vielen Jahren eine Modeboutique auf der Flaniermeile.
Vor 13 Jahren organisierten wir als Gruppe "PuraVida" gemeinsam Esoterikmessen auf Mallorca.
Vor 13 Jahren organisierten wir als Gruppe "PuraVida" gemeinsam Esoterikmessen auf Mallorca.
Auch im Touristenort Palmanova war ich eine Zeit lang zu Hause.
Auch im Touristenort Palmanova war ich eine Zeit lang zu Hause.
Wo wir einst wohnten, stehe ich jetzt vor verschlossenem Tor.
Wo wir einst wohnten, stehe ich jetzt vor verschlossenem Tor.
Damals war es mein 50. Geburtstag.
Damals war es mein 50. Geburtstag.
Endlich kann ich wieder "Touristengucken". Das war an dieser Ecke früher meine Lieblingsbeschäftigung.
Endlich kann ich wieder "Touristengucken". Das war an dieser Ecke früher meine Lieblingsbeschäftigung.
Meine erste Wohnung fand ich in diesem wuchtigen Haus.
Meine erste Wohnung fand ich in diesem wuchtigen Haus.
Das war der Blick aus dem Wohnzimmerfenster.
Das war der Blick aus dem Wohnzimmerfenster.
Erst als ich im Reiseführer nachschlug merkte ich, wo ich da gelandet war.
Erst als ich im Reiseführer nachschlug merkte ich, wo ich da gelandet war.
Puerto Portals ist der edelste Hafen Mallorcas und einer der nobelsten am ganzen Mittelmeer.
Puerto Portals ist der edelste Hafen Mallorcas und einer der nobelsten am ganzen Mittelmeer.
Im Wellie's geht bis heute die Prominenz ein und aus. Auch ich war hier Stammgast.
Im Wellie's geht bis heute die Prominenz ein und aus. Auch ich war hier Stammgast.
Nur meine Tischmanieren musste ich noch etwas verfeinern.
Nur meine Tischmanieren musste ich noch etwas verfeinern.
Drei Minuten Fußweg von meiner alten Wohnung ist dieser herrliche Traumstrand.
Drei Minuten Fußweg von meiner alten Wohnung ist dieser herrliche Traumstrand.
Perfekt, um die ersten vier Sommer auf Mallorca zu genießen.
Perfekt, um die ersten vier Sommer auf Mallorca zu genießen.
Im Restaurant oberhalb des Strandes ist zufällig mein alter Lieblingsplatz frei.
Im Restaurant oberhalb des Strandes ist zufällig mein alter Lieblingsplatz frei.
So sah das fünfzehn Jahre in der Zeit zurück aus.
So sah das fünfzehn Jahre in der Zeit zurück aus.
Lobo ist ganz aus dem Häuschen, als er mich wieder auf seiner Terrasse sitzen sieht.
Lobo ist ganz aus dem Häuschen, als er mich wieder auf seiner Terrasse sitzen sieht.
Hier habe ich oft mit Freunden gesessen, die mich besuchten. Zum Beispiel Omnec Onec, der Frau von der Venus.
Hier habe ich oft mit Freunden gesessen, die mich besuchten. Zum Beispiel Omnec Onec, der Frau von der Venus.
Heute treffe ich meinen Vermieter von damals, der zufällig(?) auch gerade auf Mallorca ist.
Heute treffe ich meinen Vermieter von damals, der zufällig(?) auch gerade auf Mallorca ist.

4. Tag: Palma, Port d'Andratx

Beim Wiedersehen mit Palma bin ich den ganzen Tag lang durch die Stadt gestreift und habe viele Stellen besucht, mit denen mich schöne Erlebnisse verbinden. Danach beginnt meine Mission: Im feinen Port d'Andratx übernehme ich einen kleinen Suzuki um ihn nach Griechenland zu bringen.
Das Santa Catalina Viertel liegt vor 9 Uhr morgens noch etwas verschlafen da.
Das Santa Catalina Viertel liegt vor 9 Uhr morgens noch etwas verschlafen da.
In meinem alten Stammlokal Zanzibar ist an Frühstück noch nicht zu denken.
In meinem alten Stammlokal Zanzibar ist an Frühstück noch nicht zu denken.
Nebenan, in der Bar der beiden Französinnen, bekomme ich schon ein Bocadillo, wie in alten Zeiten.
Nebenan, in der Bar der beiden Französinnen, bekomme ich schon ein Bocadillo, wie in alten Zeiten.
Schnell im Santa Catalina Markt noch eine Blume für Ellen kaufen – die hat heute Geburtstag.
Schnell im Santa Catalina Markt noch eine Blume für Ellen kaufen – die hat heute Geburtstag.
In Touristenpose vor der Kathedrale von Palma.
In Touristenpose vor der Kathedrale von Palma.
Ich stehe heute nicht zum ersten Mal an dieser Stelle.
Ich stehe heute nicht zum ersten Mal an dieser Stelle.
Die Kathedrale ist eine der schönsten Kirchen, die ich kenne.
Die Kathedrale ist eine der schönsten Kirchen, die ich kenne.
Morgens fällt dasSonnenlicht in faszinierenden Farben durch das große Rosettenfenster.
Morgens fällt dasSonnenlicht in faszinierenden Farben durch das große Rosettenfenster.
Vor dem alten Rathaus treffe ich auf die in Mallorca leider unvermeidlichen Radler.
Vor dem alten Rathaus treffe ich auf die in Mallorca leider unvermeidlichen Radler.
Die Bar Bosch (rechts) habe ich auf meinem Rundgang ausgelassen. Sie ist mir schon lange zu touristisch geworden.
Die Bar Bosch (rechts) habe ich auf meinem Rundgang ausgelassen. Sie ist mir schon lange zu touristisch geworden.
Hier, im Café Lirico, trifft sich seit jeher alt und jung zu einer kurzen Entspannungspause.
Hier, im Café Lirico, trifft sich seit jeher alt und jung zu einer kurzen Entspannungspause.
Der Paseo Borne ist seit 40 Jahren mein Lieblingsboulevard.
Der Paseo Borne ist seit 40 Jahren mein Lieblingsboulevard.
Besonders wenn ich in so charmanter Begleitung war, wie mit Sissi.
Besonders wenn ich in so charmanter Begleitung war, wie mit Sissi.
Mein Leben auf Mallorca begann hier, im feinen Port d'Andratx.
Mein Leben auf Mallorca begann hier, im feinen Port d'Andratx.
Aus diesem Zimmer, im Hotel La Pergola, ging ich damals auf Wohnungssuche.
Aus diesem Zimmer, im Hotel La Pergola, ging ich damals auf Wohnungssuche.
Ich war zuvor schon öfter als Tourist in Port d'Andratx.
Ich war zuvor schon öfter als Tourist in Port d'Andratx.
Das Central hat mit der alten Fischerbar, die ich noch kannte, nichts mehr gemeinsam.
Das Central hat mit der alten Fischerbar, die ich noch kannte, nichts mehr gemeinsam.
Aber auch heute gibt es noch malerische Ecken.
Aber auch heute gibt es noch malerische Ecken.
Nur wenige Kilometer vom Hafen ist die Finca von Ellen und Lothar.
Nur wenige Kilometer vom Hafen ist die Finca von Ellen und Lothar.
Hier steht der kleine Suzuki bereit – vollgeladen mit mallorquinischem Wein für Griechenland.
Hier steht der kleine Suzuki bereit – vollgeladen mit mallorquinischem Wein für Griechenland.
Auf dem Rückweg halte ich kurz in Porto Pi, für einen Besuch im Café Kontiki.
Auf dem Rückweg halte ich kurz in Porto Pi, für einen Besuch im Café Kontiki.
Der Juniorchef erkundigt sich, wie es mir in den Jahren, die ich nicht mehr hier war, ergangen ist.
Der Juniorchef erkundigt sich, wie es mir in den Jahren, die ich nicht mehr hier war, ergangen ist.
Gleich nebenan, im eleganten "Reina Constanza", war mein erster Arbeitsplatz auf Mallorca.
Gleich nebenan, im eleganten "Reina Constanza", war mein erster Arbeitsplatz auf Mallorca.
Mit dieser Aussicht vom Schreibtisch, machte mir die Arbeit besonders Spaß.
Mit dieser Aussicht vom Schreibtisch, machte mir die Arbeit besonders Spaß.

5. Tag: Montuiri

Den letzten Tag auf der Insel gehe ich etwas ruhiger an. Doch ich kann nicht wieder abreisen, ohne meine Freunde von Son Fornés besucht zu haben. Die bis zu viertausend Jahre alten Talayots, die man überall auf Mallorca findet, haben mich schon immer fasziniert.
Das Son Fornés Museum ist in einer alten Mühle am Ortsrand von Montuiri.
Das Son Fornés Museum ist in einer alten Mühle am Ortsrand von Montuiri.
Wie schade! Das Schild sagt: "Wegen Renovierung geschlossen."
Wie schade! Das Schild sagt: "Wegen Renovierung geschlossen."
Das Tor lässt sich trotzdem öffen und ich finde drinnen eine Schulklasse vor.
Das Tor lässt sich trotzdem öffen und ich finde drinnen eine Schulklasse vor.
Welch ein Glück, dass ich nicht einfach wieder abgefahren bin.
Welch ein Glück, dass ich nicht einfach wieder abgefahren bin.
Von meinem Besuch überrascht, zeigen mir Albert und Paula die letzten Funde.
Von meinem Besuch überrascht, zeigen mir Albert und Paula die letzten Funde.
In geduldiger Kleinarbeit setzen sie Scherben wieder zu Tongefäßen zusammen.
In geduldiger Kleinarbeit setzen sie Scherben wieder zu Tongefäßen zusammen.
Diese drei Becher, gehören zum Schönsten, was auf Mallorca gefunden wurde.
Diese drei Becher, gehören zum Schönsten, was auf Mallorca gefunden wurde.
Bei einem Workshop habe ich hier selbst mal einen (Mini-)Talayot gebastelt.
Bei einem Workshop habe ich hier selbst mal einen (Mini-)Talayot gebastelt.
Im Anschluss fahre ich zur Ausgrabung, die etwas außerhalb von Montuiri liegt.
Im Anschluss fahre ich zur Ausgrabung, die etwas außerhalb von Montuiri liegt.
Seit meinem letzten Besuch wurde einiges neu freigelegt und instandgesetzt.
Seit meinem letzten Besuch wurde einiges neu freigelegt und instandgesetzt.
Solche Talayots sind typisch für Mallorca. Die ganze Insel ist davon geradezu übersät.
Solche Talayots sind typisch für Mallorca. Die ganze Insel ist davon geradezu übersät.
In diesen jahrtausendealten Bauten fühle ich mich immer wie auf einer Zeitreise.
In diesen jahrtausendealten Bauten fühle ich mich immer wie auf einer Zeitreise.
Wie es sich gehört, klingt mein Mallorca Besuch an der Playa de Palma aus.
Wie es sich gehört, klingt mein Mallorca Besuch an der Playa de Palma aus.
Es bleibt mir sogar noch ein Stündchen, um vor dem Hotel ins Meer zu gehen.
Es bleibt mir sogar noch ein Stündchen, um vor dem Hotel ins Meer zu gehen.
Das Baden hier, gehörte früher zu meinem täglichen Wellness Programm.
Das Baden hier, gehörte früher zu meinem täglichen Wellness Programm.
Als in Ca'n Pastilla die Lichter angehen ist mein letzter Tag auf Mallorca zu Ende.
Als in Ca'n Pastilla die Lichter angehen ist mein letzter Tag auf Mallorca zu Ende.



QUER ÜBER DAS MITTELMEER


6. Tag: Mallorca – Barcelona

Alles war genau geplant: Ankunft in Barcelona – zwei Stunden Umsteigezeit – Abfahrt nach Italien. Doch zwei Stunden Verspätung machen den Plan zunichte. Ich gebe nicht auf und erlebe ein Wunder: Das Schiff nach Italien liegt spät abends noch am Kai, als hätte es auf mich gewartet!
Schon früh am Morgen stehe ich im Hafen von Porto Pi vor der Fähre nach Barcelona.
Schon früh am Morgen stehe ich im Hafen von Porto Pi vor der Fähre nach Barcelona.
Das Schiff setzt sich langsam  in Bewegung und der alte Leuchtturm bleibt zurück.
Das Schiff setzt sich langsam in Bewegung und der alte Leuchtturm bleibt zurück.
Mein geliebtes Palma wird am Horizont immer kleiner, bis es verschwindet.
Mein geliebtes Palma wird am Horizont immer kleiner, bis es verschwindet.
An der Südwestspitze Mallorcas sage ich meiner alten Heimat innerlich Adiéu.
An der Südwestspitze Mallorcas sage ich meiner alten Heimat innerlich Adiéu.
Jetzt heißt es vorärts blicken, während das Schiff direkten Kurs auf Barcelona nimmt.
Jetzt heißt es vorärts blicken, während das Schiff direkten Kurs auf Barcelona nimmt.
Das Meer ist so wunderbar glatt, dass ich am liebsten drauf laufen würde.
Das Meer ist so wunderbar glatt, dass ich am liebsten drauf laufen würde.
Die Sonne steht schon tief, als wir reichlich verspätet in Barcelona ankommen.
Die Sonne steht schon tief, als wir reichlich verspätet in Barcelona ankommen.
Noch liegt das Schiff am Kai, das mich bis morgen Abend nach Italien bringen soll.
Noch liegt das Schiff am Kai, das mich bis morgen Abend nach Italien bringen soll.

7. Tag: Barcelona – Civitaveccia

Der großen Aufregung folgt langes Warten. Die 22 Stunden auf See verbringe ich mit wenig Schlaf und viel Kaffee. Zeit sich in Gedanken zu verlieren für die nie Zeit war. Als wir am nächsten Abend in Civitaveccia einlaufen freue ich mich schon auf das Hotelbett, das hier auf mich wartet.
Der Morgen belohnt mich mit einem schönen Sonnen- aufgang auf hoher See.
Der Morgen belohnt mich mit einem schönen Sonnen- aufgang auf hoher See.
Das ganze Schiff erstrahlt in einer Aura aus verzaubertem Morgendunst.
Das ganze Schiff erstrahlt in einer Aura aus verzaubertem Morgendunst.
Am Mittag führt unser Kurs zwischen Sardinien und Korsika hindurch.
Am Mittag führt unser Kurs zwischen Sardinien und Korsika hindurch.
Erst im goldenen Licht der Abendsonne laufen wir in den Hafen von Civitaveccia ein.
Erst im goldenen Licht der Abendsonne laufen wir in den Hafen von Civitaveccia ein.

8. Tag: Civitaveccia – Igoumenitsa

Endlich ein Bett, doch die Nacht ist kurz. Noch im Dunkeln sitze ich schon wieder im Auto. Vor der Morgenröte zeichnet sich am Horizont die schwarze Kuppel des Petersdoms ab. Vorbei an Rom, Napoli und über den Apennin bin ich mittags in Bari. Von hier geht es rüber nach Griechenland.
Am Vormittag bin ich auf der Autostrada schon mitten in den Bergen des Apennin.
Am Vormittag bin ich auf der Autostrada schon mitten in den Bergen des Apennin.
Mittags ist der Hafen von Bari erreicht, wo das Schiff nach Griechenland bereitsteht.
Mittags ist der Hafen von Bari erreicht, wo das Schiff nach Griechenland bereitsteht.
Schon den dritten Tag heißt es jetzt: Warten, warten, bei alkfreiem Bier und Kaffee.
Schon den dritten Tag heißt es jetzt: Warten, warten, bei alkfreiem Bier und Kaffee.
Und wieder fährt stundenlang nur endloses, meditatives Wasser an mir vorbei.
Und wieder fährt stundenlang nur endloses, meditatives Wasser an mir vorbei.

9. Tag: Igoumenitsa – Ouranoupolis

Der erste richtige Schlaf seit drei Tagen lässt mich entspannt erwachen. Mit Griechenland verbinden mich viele Freunde und Jahre voll schöner Erinnerungen. Die Autobahn bringt mich schnell dem Ziel meiner Reise entgegen. Ich habe es seit 15 Jahren nicht gesehen – was wird mich dort erwarten?
Der erste Tag in Griechenland beginnt mit diesem schönen Blick aus dem Hotelfenster.
Der erste Tag in Griechenland beginnt mit diesem schönen Blick aus dem Hotelfenster.
Das Wetter auf der Autobahn nach Thessaloniki ist für Mai ziemlich ungemütlich.
Das Wetter auf der Autobahn nach Thessaloniki ist für Mai ziemlich ungemütlich.
Die alte Route führt mich durch den kleinen Bergort Arnea auf der Chalkidiki.
Die alte Route führt mich durch den kleinen Bergort Arnea auf der Chalkidiki.
Mit Freude trinke ich nach vielen Jahren wieder aus der köstlichen Quelle im Baum.
Mit Freude trinke ich nach vielen Jahren wieder aus der köstlichen Quelle im Baum.
Im kleinen Hafen von Tripiti fühlt sich schon alles vertraut und "heimatlich" an.
Im kleinen Hafen von Tripiti fühlt sich schon alles vertraut und "heimatlich" an.
Diesem ersten Blick auf Ouranoupolis habe ich schon oft entgegengefiebert.
Diesem ersten Blick auf Ouranoupolis habe ich schon oft entgegengefiebert.
Endlich ist das Ziel meiner Reise erreicht. Ich bin angekommen.
Endlich ist das Ziel meiner Reise erreicht. Ich bin angekommen.
Mein altes Urlaubsparadies begrüßt mich mit seiner vertrauten Postkartenansicht.
Mein altes Urlaubsparadies begrüßt mich mit seiner vertrauten Postkartenansicht.



OURANOUPOLIS


10. Tag: Das Wiedersehen

"Nach Hause kommen ist schön." war mein erster Gedanke. Es hat sich kaum etwas verändert. Vielleicht etwas sauberer, etwas bunter, etwas voller als früher. Aber es ist immer noch "mein" altes Ouranoupolis. Am Ziel meiner Reise bin ich wieder "zu Hause". So, als wäre ich nie weg gewesen.
Die Haupstraße von Ouranoupolis empfängt mich so vertraut, als wäre ich nie weg gewesen.
Die Haupstraße von Ouranoupolis empfängt mich so vertraut, als wäre ich nie weg gewesen.
Auch das Café Kentriko ist immer noch so leer, wie ich es in Erinnerung habe.
Auch das Café Kentriko ist immer noch so leer, wie ich es in Erinnerung habe.
Außer etwas frischer Farbe an den Häusern hat sich hier wenig verändert.
Außer etwas frischer Farbe an den Häusern hat sich hier wenig verändert.
Der alte Turm der Athos Mönche ist das Wahrzeichen von Ouranoupolis.
Der alte Turm der Athos Mönche ist das Wahrzeichen von Ouranoupolis.
Manolis Taxi steht noch genau da, wo ich es zuletzt gesehen habe.
Manolis Taxi steht noch genau da, wo ich es zuletzt gesehen habe.
Auch der Grill hat sich kaum verändert, außer dass hier jetzt wohl der Sohn grillt.
Auch der Grill hat sich kaum verändert, außer dass hier jetzt wohl der Sohn grillt.
Aus dem Quad-Verleih stürmt mein alter Freund Dimi auf mich zu.
Aus dem Quad-Verleih stürmt mein alter Freund Dimi auf mich zu.
Vor 20 Jahren haben wir hier so manches Fass gemeinsam aufgemacht.
Vor 20 Jahren haben wir hier so manches Fass gemeinsam aufgemacht.
Der Hafen von Ouranoupolis ist noch so unaufgeräumt, wie ich ihn vor 15 Jahren verlassen hatte.
Der Hafen von Ouranoupolis ist noch so unaufgeräumt, wie ich ihn vor 15 Jahren verlassen hatte.
Zu meiner Zeit gab es aber keine Piraten in Ouranoupolis.
Zu meiner Zeit gab es aber keine Piraten in Ouranoupolis.
Aus den Yachthafen-Plänen ist bis jetzt gottseidank wohl noch nichts geworden.
Aus den Yachthafen-Plänen ist bis jetzt gottseidank wohl noch nichts geworden.
Als Freizeitkapitän fuhr ich von hier täglich zu den kleinen Inselchen rüber.
Als Freizeitkapitän fuhr ich von hier täglich zu den kleinen Inselchen rüber.
In der ersten Reihe ist immer noch ein schlechtes Lokal neben dem Anderen.
In der ersten Reihe ist immer noch ein schlechtes Lokal neben dem Anderen.
Was Karidas Bifteki nennt verdient nichtmal den Namen Cheeseburger.
Was Karidas Bifteki nennt verdient nichtmal den Namen Cheeseburger.
Lemoniadis war ein gutes Lokal, doch mir bleibt keine Zeit das erneut  zu testen.
Lemoniadis war ein gutes Lokal, doch mir bleibt keine Zeit das erneut zu testen.
Ich habe das Gefühl, die alte Frau kenne ich, weil sie schon immer hier saß.
Ich habe das Gefühl, die alte Frau kenne ich, weil sie schon immer hier saß.
Auch das Visumbüro für die Athos Pilger hat sich nicht groß verändert.
Auch das Visumbüro für die Athos Pilger hat sich nicht groß verändert.
An der großen Mole legen Ausflugsschiffe an und die Mönche fahren zum Athos.
An der großen Mole legen Ausflugsschiffe an und die Mönche fahren zum Athos.
Hier treffe ich auf den nächsten alten Bekannten: Costas.
Hier treffe ich auf den nächsten alten Bekannten: Costas.
Costas und Adonis bringen Material in ihre Beach Bar auf der Eselsinsel.
Costas und Adonis bringen Material in ihre Beach Bar auf der Eselsinsel.
Ihre Strandbar war die erste, auf dem vorher so einsamen Inselchen.
Ihre Strandbar war die erste, auf dem vorher so einsamen Inselchen.
Die meiste Zeit des Tages geht es an der Mole gemütlich zu.
Die meiste Zeit des Tages geht es an der Mole gemütlich zu.
Im Restaurant Kritikos schlägt das kulinarische Herz von Ouranoupolis.
Im Restaurant Kritikos schlägt das kulinarische Herz von Ouranoupolis.
Zur Feier meiner Rückkehr bin ich vom Chef Jannis eingeladen.
Zur Feier meiner Rückkehr bin ich vom Chef Jannis eingeladen.
Gleich nebenan verliert Kokkinos seit 30 Jahren den Wettkampf um die Führung.
Gleich nebenan verliert Kokkinos seit 30 Jahren den Wettkampf um die Führung.
Jorgos steht in seinem Lokal untätig rum, wie immer – es hat sich nichts verändert.
Jorgos steht in seinem Lokal untätig rum, wie immer – es hat sich nichts verändert.
Nur ich habe mich verändert. Meine Haare sind weiß und ich trinke Wasser statt Wein.
Nur ich habe mich verändert. Meine Haare sind weiß und ich trinke Wasser statt Wein.
Aus meinen Fahrten auf dem stürmischen Meer wurden stille Spaziergänge am Ufer.
Aus meinen Fahrten auf dem stürmischen Meer wurden stille Spaziergänge am Ufer.

11. Tag: Schönheit und Stille

Die schönste Bucht von Ouranoupolis versteckt sich direkt an der Grenze zum Athos. Die Mühe, die steile Felsbarriere zu überwinden, belohnt mich mit einem wunderschönen Tag an einem stillen Strand. Hier kann ich mein Leben noch einmal vorbeiziehen lassen. Denken – meditieren – Sein.
Heute fahre ich an die Grenze zur Mönchsrepublik Athos.
Heute fahre ich an die Grenze zur Mönchsrepublik Athos.
Das Schild droht jedem schwerste Strafen an, der über den Zaun klettert.
Das Schild droht jedem schwerste Strafen an, der über den Zaun klettert.
Das heilige Land der Klöster hat sich mit Mauer und Stacheldraht abgetrennt.
Das heilige Land der Klöster hat sich mit Mauer und Stacheldraht abgetrennt.
Vor allem für Frauen ist der Zutritt zum Berg Athos fast bei Todesstrafe verboten.
Vor allem für Frauen ist der Zutritt zum Berg Athos fast bei Todesstrafe verboten.
Gab es hinter den Felsen dort hinten, nicht mal eine einsame Bucht?
Gab es hinter den Felsen dort hinten, nicht mal eine einsame Bucht?
Nach überqueren des steinigen Strandes stehe ich wieder vor der Felsbarriere.
Nach überqueren des steinigen Strandes stehe ich wieder vor der Felsbarriere.
Etwas Kletterei, wie früher, und ich habe es geschafft! Ich bin in der "Yogabucht".
Etwas Kletterei, wie früher, und ich habe es geschafft! Ich bin in der "Yogabucht".
Weil sie so versteckt und einsam ist, erhielt sie von uns diesen Namen.
Weil sie so versteckt und einsam ist, erhielt sie von uns diesen Namen.
"Ist das nicht Herrlich? Und alles für mich!" will ich mit dieser Geste wohl sagen.
"Ist das nicht Herrlich? Und alles für mich!" will ich mit dieser Geste wohl sagen.
Vor Glück merke ich nicht mal, dass sich von hinten Onkel Odins Flotte nähert.
Vor Glück merke ich nicht mal, dass sich von hinten Onkel Odins Flotte nähert.
UFOs tarnen sich gerne als Wolken – hatte mir Omnec Onec erzählt.
UFOs tarnen sich gerne als Wolken – hatte mir Omnec Onec erzählt.
Den Rückweg über den Felsen hätte ich fast nicht geschafft. Was muss ich mit 60 auch noch rumklettern.
Den Rückweg über den Felsen hätte ich fast nicht geschafft. Was muss ich mit 60 auch noch rumklettern.

12. Tag: Abschied vom Paradies

Mein Paradies waren die einsamen Inselchen vor Ouranoupolis Küste. Unser Alltag blieb auf dem Festland zurück und wir tauchten ein, in eine magische Welt aus Sonne und Meer. Die schönen Inseln sind noch da, doch aus Freiheit und Abenteuer wurden Sonnenschirme und Liegestühle.
Dort drüben sind die Inselchen – mein Paradies aus vergangenen Tagen.
Dort drüben sind die Inselchen – mein Paradies aus vergangenen Tagen.
Bei den Verleihern stehen die Boote für die anstehende Touristensaison schon bereit.
Bei den Verleihern stehen die Boote für die anstehende Touristensaison schon bereit.
Während der nächsten Flaute lasse ich mir ein kleines Boot abfahrbereit machen.
Während der nächsten Flaute lasse ich mir ein kleines Boot abfahrbereit machen.
Der Wind frischt wieder auf und durch die klare Luft grüßt der Berg Athos inder Ferne.
Der Wind frischt wieder auf und durch die klare Luft grüßt der Berg Athos inder Ferne.
Ich erinnere mich an manche stürmische Überfahrt aus früheren Tagen.
Ich erinnere mich an manche stürmische Überfahrt aus früheren Tagen.
Schon von weitem sehe ich: Hier ist es längst nicht mehr so einsam wie früher.
Schon von weitem sehe ich: Hier ist es längst nicht mehr so einsam wie früher.
Damals waren wir allein mit den Fischen, den Möven und einer aufdringlichen Eselin.
Damals waren wir allein mit den Fischen, den Möven und einer aufdringlichen Eselin.
Langsam lasse ich das Boot an meinen einstigen Traumstrand gleiten.
Langsam lasse ich das Boot an meinen einstigen Traumstrand gleiten.
An dieser Stelle habe ich vor 30 Jahren auch schonmal Nikos Surfbrett getestet.
An dieser Stelle habe ich vor 30 Jahren auch schonmal Nikos Surfbrett getestet.
Jetzt haben die Besucher sogar einen komfortablen Anlegesteg.
Jetzt haben die Besucher sogar einen komfortablen Anlegesteg.
Früher stiegen wir über wackelige Leitern auf die Kaíkis aus Ouranoupolis.
Früher stiegen wir über wackelige Leitern auf die Kaíkis aus Ouranoupolis.
Wieder an Land, blicke ich vom Hügel hinter dem Dorf nochmal auf mein Paradies.
Wieder an Land, blicke ich vom Hügel hinter dem Dorf nochmal auf mein Paradies.
Langsam wird es Zeit, das Auto bei seiner neuen Familie abzugeben.
Langsam wird es Zeit, das Auto bei seiner neuen Familie abzugeben.
Hier, auf der Terrasse von Nikos Haus, haben wir viele schöne Urlaube verbracht.
Hier, auf der Terrasse von Nikos Haus, haben wir viele schöne Urlaube verbracht.
Nikos Tochter Titi bekommt den Autoschlüssel und meine Aufgabe ist erfüllt.
Nikos Tochter Titi bekommt den Autoschlüssel und meine Aufgabe ist erfüllt.
Wir sind am Ziel! Für den kleinen Suzuki und mich, ist die Reise zu Ende.
Wir sind am Ziel! Für den kleinen Suzuki und mich, ist die Reise zu Ende.

13. Tag: Es ist vollbracht

Als ich am Abschiedsmorgen den Bus nach Thessaloniki besteige gießt es in Strömen. "Genau das richtige Wetter um abzuhauen", denke ich mir. So fällt Loslassen leicht. Ouranoupolis bleibt hinter mir im Regen zurück, doch die Erinnerung an eines der schönsten Kapitel meines Lebens fährt mit.
Auf der regennassen Straße genieße ich die letzten Schritte durch Ouranoupolis.
Auf der regennassen Straße genieße ich die letzten Schritte durch Ouranoupolis.
Ein vertrauter Anblick: Vor dem alten Turm wartet schon der Bus nach Thessaloniki.
Ein vertrauter Anblick: Vor dem alten Turm wartet schon der Bus nach Thessaloniki.
Nicht zum ersten, aber wohl zum letzten Mal in diesem Leben, steige ich hier ein.
Nicht zum ersten, aber wohl zum letzten Mal in diesem Leben, steige ich hier ein.
Ouranoupolis, mein Paradies aus glücklichen Jahren, bleibt langsam im Regen zurück.
Ouranoupolis, mein Paradies aus glücklichen Jahren, bleibt langsam im Regen zurück.


  • Meine "Lebensreise" gibt es auch als kurzweilige Diaschau auf YouTube:


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