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Kempen:


DIE THOMASSTADT
AM NIEDERRHEIN

Zum Kreis der historischen Ortskerne am Niederrhein zählt auch die Altstadt von Kempen. Sie ist zwar ganz nett, aber so wirklich begeistern konnte sie uns nicht. Vielleicht deshalb, weil die erhaltene historische Bebauung hier nicht so komplett ist, wie in anderen Orten. Immer wieder wechseln sich alte Häuser mit modernen Bauten ab. Wahrscheinlich liegt das an Lücken, die im zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe in das Stadtbild gerissen wurden. Besonders das Rathaus empfand ich als schmerzlichen Fremdkörper im Zentrum der Altstadt.

In der ehemaligen Landesburg sitzen heute Kempener Ämter.
In der ehemaligen Landesburg sitzen heute Kempener Ämter.
Hinter dem Tor der Franziskanerkirche ist ein Museum für Sakralkunst.
Hinter dem Tor der Franziskanerkirche ist ein Museum für Sakralkunst.
Ein gemütliches Gässchen unweit der Burg.
Ein gemütliches Gässchen unweit der Burg.
Diese Fachwerkhäuser in der Alten Schulstraße wurden 1609 errichtet.
Diese Fachwerkhäuser in der Alten Schulstraße wurden 1609 errichtet.
 
 
 
Das Kuhtor wurde um 1350 erbaut.
Das Kuhtor wurde um 1350 erbaut.
Durch diesen Bogen zog im Mittelalter das Vieh auf die saftigen Weiden.
Durch diesen Bogen zog im Mittelalter das Vieh auf die saftigen Weiden.
Das obere Geschoss mit den Türmchen stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Das obere Geschoss mit den Türmchen stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Seit 2004 schmückt eine St. Martins-Skulptur den Buttermarkt.
Seit 2004 schmückt eine St. Martins-Skulptur den Buttermarkt.
Auf der Westseite ist der Buttermarkt von alten Häusern umrahmt.
Auf der Westseite ist der Buttermarkt von alten Häusern umrahmt.
Hier hat auch noch ein kleines Kino überlebt.
Hier hat auch noch ein kleines Kino überlebt.
Das Haus Moosgasse 7 wird auf Ende des 17. Jahrhunderts datiert.
Das Haus Moosgasse 7 wird auf Ende des 17. Jahrhunderts datiert.
Die Krone in der Fenster- verzierung lässt auf einen adligen Erbauer schließen.
Die Krone in der Fenster- verzierung lässt auf einen adligen Erbauer schließen.
In diesem einstigen Wohnsitz eines Adeligen sind die Maueranker von 1657.
In diesem einstigen Wohnsitz eines Adeligen sind die Maueranker von 1657.
 
Im Zentrum der Altstadt erhebt sich die Propsteikirche St. Mariae Geburt.
Im Zentrum der Altstadt erhebt sich die Propsteikirche St. Mariae Geburt.
Der Turm wurde 1285 gebaut, das Kirchenschiff im 15. Jahrhundert.
Der Turm wurde 1285 gebaut, das Kirchenschiff im 15. Jahrhundert.
Hier wirkte der katholische Religionsphilosoph Thomas von Kempen.
Hier wirkte der katholische Religionsphilosoph Thomas von Kempen.
Diese Kreuzigungsgruppe aus verwittertem Sandstein ist schon 220 Jahre alt.
Diese Kreuzigungsgruppe aus verwittertem Sandstein ist schon 220 Jahre alt.
Die Propsteikirche war die erste steingemauerte Kirche Kempens.
Die Propsteikirche war die erste steingemauerte Kirche Kempens.
 
Mitten im Kirchenschiff hängt ein prunkvoller Leuchter.
Mitten im Kirchenschiff hängt ein prunkvoller Leuchter.
Kaum ein Besucher entdeckt die Teufelsfratze unter der Madonna.
Kaum ein Besucher entdeckt die Teufelsfratze unter der Madonna.
 
In diesem weißen Giebel zeigen Maueranker das Baujahr 1668.
In diesem weißen Giebel zeigen Maueranker das Baujahr 1668.
Hier eröffnete im Jahre 1696 das erste Humanistische Gymnasium Kempens.
Hier eröffnete im Jahre 1696 das erste Humanistische Gymnasium Kempens.
 
 
 
 
 
Dieses Haus aus dem 15. Jahrhundert, gilt als ältestes Haus mit Steingiebel.
Dieses Haus aus dem 15. Jahrhundert, gilt als ältestes Haus mit Steingiebel.
Heute beherbergt es ein Gasthaus.
Heute beherbergt es ein Gasthaus.
Der Mühlenturm auf der alten Stadtmauer ghört zu Kempens Wahrzeichen.
Der Mühlenturm auf der alten Stadtmauer ghört zu Kempens Wahrzeichen.

Immerhin habe ich im Web auch etwas interessantes über Kempen entdeckt. Der berühmteste Sohn der Stadt war der spätmittelalterliche Mystiker Thomas von Kempen. Das von ihm geschriebene Buch "Nachfolge Christi" war lange Zeit vermutlich das nach der Bibel meist gelesene Buch der Christenheit und erfreut sich unter Katholiken noch heute großer Beliebtheit.

Kempen ist also durchaus einen Spaziergang wert und vermutlich gibt es dort noch einiges zu entdecken, das uns auf unseren kurzen Rundgängen als Ortsfremde verborgen geblieben ist.



Mein Café


Natürlich haben wir auch in Kempen ein Lieblingscafé gefunden. Ein kurzer Blick durch das Fenster in Mein Café, auf der Ellenstraße, genügte, um hier einzukehren. Die Einrichtung sieht aus, wie von mehreren Uromas zusammengeborgt. Alles ist original, vom Sessel bis zum Häkeldeckchen. Und die Torten lassen keine Wünsche offen.





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