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Krefeld-Linn:


BESCHAULICHKEIT IM SCHATTEN DER BURG

Bisher dachte ich nach Linn fährt man nur zum alljährlichen "Flachsmarkt". Diese Meinung habe ich neulich grundlegend revidieren müssen. Erst ohne den Flachsmarkt-Trubel habe ich entdeckt, was dieser kleine Krefelder Ortsteil alles zu bieten hat.

Aus der Vorburg gelangt man direkt in die Linner Altstadt.
Aus der Vorburg gelangt man direkt in die Linner Altstadt.
 
 
Der beschauliche Andreasmarkt an einem Mittwochnachmittag.
Der beschauliche Andreasmarkt an einem Mittwochnachmittag.
Dies sind Häuser rund um das Deutsche Textilmuseum.
Dies sind Häuser rund um das Deutsche Textilmuseum.
Die meisten Gebäude sind liebevoll restauriert und dekoriert.
Die meisten Gebäude sind liebevoll restauriert und dekoriert.
Nur die Mülltonnen, die überall vor den Häusern stehen, stören ein wenig.
Nur die Mülltonnen, die überall vor den Häusern stehen, stören ein wenig.
 
 
 
Schon wieder eine. Ich meine nicht Bank, sondern Mülltonne.
Schon wieder eine. Ich meine nicht Bank, sondern Mülltonne.
Durch dieses Tor führt ein Weg zum ältesten Haus der Stadt.
Durch dieses Tor führt ein Weg zum ältesten Haus der Stadt.
 
Dieser Laden ist so eine Art Souvenirshop mit allerlei Schnickschnack.
Dieser Laden ist so eine Art Souvenirshop mit allerlei Schnickschnack.
Gemütlich wie Anno Tobak: Die Linner Hauptstraße an einem Wochentag.
Gemütlich wie Anno Tobak: Die Linner Hauptstraße an einem Wochentag.
Auch in der anderen Richtung nix los.
Auch in der anderen Richtung nix los.
Der Buchladen macht wohl Mittagspause.
Der Buchladen macht wohl Mittagspause.
 
 
 
 
 
 
Vor dem Museum blickt Kurfürst Clemens August auf ein Modell seines alten Linn.
Vor dem Museum blickt Kurfürst Clemens August auf ein Modell seines alten Linn.

Burg Linn, das Jagdschloß, das Archäologische Museum und der historische Ortskern von Linn liegen nur wenige Schritte voneinander entfernt und bilden zu jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Ausflugsziel. Und für die, die sowas interessiert, kommt sogar noch das Deutsche Textilmuseum hinzu. Für 7 Euro (Stand: Apr. 2016) gibt es ein Kombiticket, das überall Zutritt erlaubt und einen abwechslungsreichen Ausflugstag garantiert.

Dass Linn einen so schönen historischen Ortskern besitzt, hätte ich nicht erwartet. Wer nur auf den Hauptstraßen unterwegs ist, wie auch ich bisher, bekommt davon nichts mit. Es hat uns Spaß gemacht, zum Abschluss der Besichtigungen von Burg und Museum, hier noch ein wenig durch die ruhigen Sträßchen über das Kopfsteinpflaster zu schlendern und in eines der Lokale einzukehren.


Archäologisches Museum:

Das Museum ist in einem modernen Zweckbau untergebracht.
Das Museum ist in einem modernen Zweckbau untergebracht.
Die Römer hinterließen viele Fundstücke am Niederrhein.
Die Römer hinterließen viele Fundstücke am Niederrhein.
Diese Mauerreste stammen aus der Zeit, als Krefeld-Gellep noch "Gelduba" hieß.
Diese Mauerreste stammen aus der Zeit, als Krefeld-Gellep noch "Gelduba" hieß.
Hier wurde eine Grabstätte original wieder aufgebaut.
Hier wurde eine Grabstätte original wieder aufgebaut.
In dieser Vitrine sind römische und germanische Alltagsgegenstände.
In dieser Vitrine sind römische und germanische Alltagsgegenstände.
Ein Römischer Dodekaeder (links). Sein Zweck ist bis heute ein Rätsel.
Ein Römischer Dodekaeder (links). Sein Zweck ist bis heute ein Rätsel.
Römische Haushaltswaren in die Hausfrau ansprechendem Alltagsdesign.
Römische Haushaltswaren in die Hausfrau ansprechendem Alltagsdesign.
Prunkstück der Sammlung ist ein über tausend Jahre alter fränkischer Rheinkahn.
Prunkstück der Sammlung ist ein über tausend Jahre alter fränkischer Rheinkahn.

Das Museum Burg Linn ist in einem modernen Gebäude am Zugangsweg zur Burg untergebracht. Ich fand die Zeitspanne von der Steinzeit bis zu den Römern sehr beeindruckend. Das römische Kastell Gelduba (heute Gellep) war im 2. und 3. Jahrhundert ein wichtiger Truppenstützpunkt und hat den Archäologen viele Fundstücke hinterlassen. Etwas ganz Besonderes unter den Exponaten ist ein Römischer Dodekaeder. Von diesen rätselhaften Gegenständen wurden in ganz Europa etwas über hundert gefunden, aber bis heute weiß niemand wozu die gebraucht wurden. Im Web kursieren darüber die wildesten Theorien. Mich erinnern die Dinger an Waschkugeln. Ist ja auch logisch, bei den groben Uniform-Stoffen, die die damals hatten.


  • Adresse: Rheinbabenstr. 85, 47809 Krefeld, Tel.: 02151-15 53 9-0



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