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Xanten:


INSEL OHNE WASSER

Die Bislicher Insel liegt innerhalb eines alten Rheinarms am Stadtrand von Xanten. Hier wurden Reste der ursprünglichen Auenlandschaft wieder renaturiert und bieten Lebensraum für viele seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Auch wenn es uns hier nicht in allen Punkten ganz gefallen hat, so ist das NaturForum Bislicher Insel mit seinen Ausstellungen, Vorträgen, Aktionen und Führungen doch sehr schön gemacht und durchaus einen Ausflug wert.

Die Bislicher Insel ist eine typische flache Niederrheinlandschaft.
Die Bislicher Insel ist eine typische flache Niederrheinlandschaft.
Grüne Wegweiser führen zum NaturForum Bislicher Insel.
Grüne Wegweiser führen zum NaturForum Bislicher Insel.
Die Straße geht vorbei an ruhig gelegenen Bauernhöfen.
Die Straße geht vorbei an ruhig gelegenen Bauernhöfen.
Auch das NaturForum ist in einem ehemaligen Bauernhof eingerichtet.
Auch das NaturForum ist in einem ehemaligen Bauernhof eingerichtet.
Im Innenhof liegt außer dem Café auch der Zugang zum Ausstellungssaal.
Im Innenhof liegt außer dem Café auch der Zugang zum Ausstellungssaal.
 
Das Info-Zentrum ist im Gebäudeteil an der Straßenseite untergebracht.
Das Info-Zentrum ist im Gebäudeteil an der Straßenseite untergebracht.
Hier ist auch der Eingang zur Dauerausstellung "AuenGeschichten".
Hier ist auch der Eingang zur Dauerausstellung "AuenGeschichten".
Ich war überrascht davon, wie großzügig und informativ das Haus innen gestaltet ist.
Ich war überrascht davon, wie großzügig und informativ das Haus innen gestaltet ist.
Von Videobereich über Leseraum und Kinderecke ist alles vorhanden.
Von Videobereich über Leseraum und Kinderecke ist alles vorhanden.
Die Dachetage ist nur gegen ein kleines Eintrittsgeld zugänglich.
Die Dachetage ist nur gegen ein kleines Eintrittsgeld zugänglich.
Hier ist eine sehr schöne multimediale Ausstellung eingerichtet.
Hier ist eine sehr schöne multimediale Ausstellung eingerichtet.
Sie zeigt die Entstehung und das Leben in der Auenlandschaft.
Sie zeigt die Entstehung und das Leben in der Auenlandschaft.
 
Ein ausgestopfter Kormoran in seiner typischen Flügeltrockenhaltung.
Ein ausgestopfter Kormoran in seiner typischen Flügeltrockenhaltung.
So, muss es rund um eine Biberfamilie aussehen.
So, muss es rund um eine Biberfamilie aussehen.
Schautafeln und Minivideos auf Tablets veranschaulichen die einzelnen Themen.
Schautafeln und Minivideos auf Tablets veranschaulichen die einzelnen Themen.
Im Gang ist eine aus Sperrholz nachgesägte Auenlandschaft.
Im Gang ist eine aus Sperrholz nachgesägte Auenlandschaft.
Hier ist die vielfältige Tierwelt im Feuchtgebiet schematisch dargestellt.
Hier ist die vielfältige Tierwelt im Feuchtgebiet schematisch dargestellt.
Die Videos unten, zeigen wie das Leben in der Aue in wirklichkeit aussieht.
Die Videos unten, zeigen wie das Leben in der Aue in wirklichkeit aussieht.

Herzstück des NaturForums Bislicher Insel ist das InfoZentrum. Es ist ein modern konzipiertes Mediazentrum in dem sich Kinder und Erwachsene mit Literatur, Videos und interaktiven Lernspielen über die Auenlandschaft in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, umfangreich informieren können. Auch die Ausstellung "AuenGeschichten" hat mir gut gefallen.  Für günstige 3 Euro Eintritt für Erwachsene und 1 Euro für Kinder (Stand 2016) bietet sie eine Menge an modern aufbereiteter Information über Auenlandschaften wie diese.


Das Refugium:

 
   

Rechts der Scheune führt ein Weg in den dahinter liegenden kleinen Park.
Rechts der Scheune führt ein Weg in den dahinter liegenden kleinen Park.
Der Weg wird gesäumt von kleinen Apfelbäumchen – vermute ich mal.
Der Weg wird gesäumt von kleinen Apfelbäumchen – vermute ich mal.
Auf einer kleinen Kuppe ist ein Versammlungsplatz angelegt.
Auf einer kleinen Kuppe ist ein Versammlungsplatz angelegt.
Von hier geht der Weg hinunter zum Libellenteich.
Von hier geht der Weg hinunter zum Libellenteich.
Ein herrlicher Ort um sich ein wenig auszuruhen und die Natur zu genießen.
Ein herrlicher Ort um sich ein wenig auszuruhen und die Natur zu genießen.
Wir waren hier mit den Pflanzen und den Libellen ganz allein.
Wir waren hier mit den Pflanzen und den Libellen ganz allein.
Ich könnte mir keinen schöneren Ort vorstellen um ein wenig zu meditieren.
Ich könnte mir keinen schöneren Ort vorstellen um ein wenig zu meditieren.
 

Dem Tipp des freundlichen Herrn Treutler, im Info-Zentrum, verdanken wir es, dass wir eine Stelle gefunden haben, die wir alleine nie entdeckt hätten. Auf seinen Rat hin sind wir einem kleinen unscheinbaren Weg gefolgt, der vom Hof rechts herum hinter die Scheune führt. Schon nach wenigen Schritten öffnet sich dort ein gestaltetes Stück Landschaft, das ich weniger als Garten, sondern mehr als "Refugium", als einen Ort des Rückzugs bezeichnen würde. Direkt hinter dem belebten Innenhof wartet hier eine Oase der Ruhe und Kraft, in der ein wunderschöner kleiner Teich zu Entspannung und Meditation einlädt.


Die Insel:

Dies ist leider die einzige Stelle auf der Bislicher Insel, an der wir direkt am Wasser stehen konnten.
Dies ist leider die einzige Stelle auf der Bislicher Insel, an der wir direkt am Wasser stehen konnten.
   

Der Weg in das Feuchtgebiet geht an der Bushaltestelle nach links ab.
Der Weg in das Feuchtgebiet geht an der Bushaltestelle nach links ab.
Zuerst kommen wir an einer kleinen Schafweide vorbei.
Zuerst kommen wir an einer kleinen Schafweide vorbei.
Neugierig kommen einige Tiere sofort auf uns zu.
Neugierig kommen einige Tiere sofort auf uns zu.
Für Schmuseeinheiten sind sie bei Gabriela völlig richtig.
Für Schmuseeinheiten sind sie bei Gabriela völlig richtig.
Dann beginnt das eigentliche Naturschutzgebiet.
Dann beginnt das eigentliche Naturschutzgebiet.
Von hier aus sieht man, auch dank des Rheinhochwassers, die ersten Wasserflächen.
Von hier aus sieht man, auch dank des Rheinhochwassers, die ersten Wasserflächen.
Das war's aber auch leider schon mit Wasserblick.
Das war's aber auch leider schon mit Wasserblick.
Ab jetzt geht ein langweiliger Weg kerzengerade durch ein bisschen Wald.
Ab jetzt geht ein langweiliger Weg kerzengerade durch ein bisschen Wald.
Endlich! Nach fast einem Kilometer kommen wir zu zwei Beobachtungshütten.
Endlich! Nach fast einem Kilometer kommen wir zu zwei Beobachtungshütten.
Von hier aus lässt sich durch schmale Sehschlitze ein Blick auf die Wasserwelt werfen.
Von hier aus lässt sich durch schmale Sehschlitze ein Blick auf die Wasserwelt werfen.
Leider ist da draußen, außer einer winzigen Ente, nix los.
Leider ist da draußen, außer einer winzigen Ente, nix los.
Auch auf der rechten Seite nur einsame Wasserfläche.
Auch auf der rechten Seite nur einsame Wasserfläche.
Aus der anderen Hütte sehen wir ein paar weit entfernte Gänse herumschwimmen.
Aus der anderen Hütte sehen wir ein paar weit entfernte Gänse herumschwimmen.
Die Entfernung ist leider zu weit, um etwas genau erkennen zu können.
Die Entfernung ist leider zu weit, um etwas genau erkennen zu können.
Aber halt! Da drüben bewegt sich ja doch was in der Nähe.
Aber halt! Da drüben bewegt sich ja doch was in der Nähe.
Sieh aus, wie eine kleine Graugansfamilie, wenn ich nicht irre.
Sieh aus, wie eine kleine Graugansfamilie, wenn ich nicht irre.
Plötzlich wird unser Weg von einem seltsamen Quergitter aus Eisenrohren durchzogen.
Plötzlich wird unser Weg von einem seltsamen Quergitter aus Eisenrohren durchzogen.
Waaas – hier laufen Ochsen frei rum, die man weder betreten noch befahren soll?
Waaas – hier laufen Ochsen frei rum, die man weder betreten noch befahren soll?
Ich bin abenteuerlustig aber nicht lebensmüde! Da trete ich lieber den Rückzug an.
Ich bin abenteuerlustig aber nicht lebensmüde! Da trete ich lieber den Rückzug an.
Gabriela traut sich weiter und sieht am Ende des Weges nochmal ein wenig Wasser.
Gabriela traut sich weiter und sieht am Ende des Weges nochmal ein wenig Wasser.

Vom "Naturerlebnis Bislicher Insel", wie die Eigenwerbung des Regionalverband Ruhr es nennt, waren wir ziemlich enttäuscht. Der Weg führt zwei Kilometer kerzengerade und langweilig zwischen Bäumen hindurch. So gut wie nirgends, außer aus den drei Beobachtungshäuschen, haben wir Wasser gesehen. Vielleicht wird es im Winter besser, wenn die Bäume rechts und links des Weges ihr Laub verloren haben. Wer ein wirkliches Naturerlebnis haben möchte, dem empfehle ich lieber zum De-Witt-See zu fahren. Dort führt der Weg auf einer langen Strecke direkt am Ufer entlang und gibt freien Blick auf das Wasser und die vielen dort lebenden Vögel.


Das Auen-Café:

Im Hof des Zentrums hat das Auen-Café seine Tische und Stühle ausgebreitet.
Im Hof des Zentrums hat das Auen-Café seine Tische und Stühle ausgebreitet.
An einem Wochentag, wie diesem, hält sich der Gäste-Ansturm in Grenzen.
An einem Wochentag, wie diesem, hält sich der Gäste-Ansturm in Grenzen.
Der langgestreckte Innenraum ist warm und gemütlich eingerichtet.
Der langgestreckte Innenraum ist warm und gemütlich eingerichtet.
Zu den Torten kann ich nur sagen: Allererste Sahne!
Zu den Torten kann ich nur sagen: Allererste Sahne!

Wem als Naturerlebnis ein Tortenerlebnis reicht, der ist im Auencafé völlig richtig. Die Torten sind allererste Sahne und gehören zu den Besten, die wir auf unseren vielen Ausflügen gegessen haben. Im Sommer gibt es eine schöne große Terrasse und auch der an sich etwas einfache Innenraum ist mit viel Liebe und Geschmack eingerichtet. Wäre Xanten nicht so weit von uns entfernt, dann wäre allein das Auencafé ein Grund, die Bislicher Insel hin und wieder zu besuchen.
Jetzt, im Winter, ist es aber leider nur samstags und sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.


  • Adresse: Bislicher Insel 11, 46509 Xanten

  • Info Zentrum NaturForum geöffnet:
    1. Nov.-23. Dez. + 2. Jan.-31. März: Di-So 10.00-17.00 Uhr
    1. Apr.-31. Okt.: Di-So 10.00-18.00 Uhr




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