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Dormagen-Zons:


FLASHBACK IN DAS MITTELALTER

Die "Feste" Zons ist mittlerweile ein Ortsteil von Dormagen und liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Köln und Düsseldorf, am Rhein. Bereits vor knapp 2.000 Jahren gab es hier ein Kastell, in dem die römische Grenzwache stationiert war. Die Bezeichnung "Feste" trägt Zons, seit der Kölner Erzbischof im Jahre 1372 den Rheinzoll hierher verlegte. Er ließ den Ort zur Festung ausbauen und erhob Zons zur Stadt. Wie durch ein Wunder ist der alte Ortskern bis heute weitgehend erhalten geblieben. Liebevoll saniert macht er Zons zu einer Attraktion für Besucher von nah und fern.

 
   

Von weitem bietet Zons noch heute den Anblick einer mittelalterlichen Stadt.
Von weitem bietet Zons noch heute den Anblick einer mittelalterlichen Stadt.
Unseren Rundgang beginnt am kleinen Parkplatz bei der alten Mühle.
Unseren Rundgang beginnt am kleinen Parkplatz bei der alten Mühle.
Entlang der einstigen Stadtmauer führt ein schöner Weg einmal um Zons herum.
Entlang der einstigen Stadtmauer führt ein schöner Weg einmal um Zons herum.
Hinter diesem Mauerabschnitt lag Burg Friedestrom.
Hinter diesem Mauerabschnitt lag Burg Friedestrom.
 
Die Kölner Landesburg diente 400 Jahre lang der Sicherung der Zolleinnahmen.
Die Kölner Landesburg diente 400 Jahre lang der Sicherung der Zolleinnahmen.
Gleich neben dem Südtor der Burg liegt die bekannte Zonser Freilichtbühne.
Gleich neben dem Südtor der Burg liegt die bekannte Zonser Freilichtbühne.
Am alten Eckturm biegt der Weg um die Stadt nach Norden ab.
Am alten Eckturm biegt der Weg um die Stadt nach Norden ab.
Nach 700 Jahren sehen die Steine schon leicht verwittert aus.
Nach 700 Jahren sehen die Steine schon leicht verwittert aus.
Schon früher wurden Häuser direkt an die Stadtmauer gebaut.
Schon früher wurden Häuser direkt an die Stadtmauer gebaut.
Hinten ragt der „Petersturm“ über die Dächer. Hier lagerten die Zolleinnahmen.
Hinten ragt der „Petersturm“ über die Dächer. Hier lagerten die Zolleinnahmen.
Gleich daneben schließen sich das ehemalige Zollhaus und das Rheintor an.
Gleich daneben schließen sich das ehemalige Zollhaus und das Rheintor an.
Der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden erhob Zons 1373 zur Stadt.
Der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden erhob Zons 1373 zur Stadt.
1860 wurde die Hälfte des Doppeltores abgerissen und die Kapelle angebaut.
1860 wurde die Hälfte des Doppeltores abgerissen und die Kapelle angebaut.
Fast so muss es schon vor fünfhundert Jahren ausgesehen haben.
Fast so muss es schon vor fünfhundert Jahren ausgesehen haben.
Auf dem Relief überreicht der Apostel Petrus dem Kölner Erzbischof die Stadtschlüssel.
Auf dem Relief überreicht der Apostel Petrus dem Kölner Erzbischof die Stadtschlüssel.
 
 
In der Torschenke gefallen uns die Gerichte aus gesunder Biokost.
In der Torschenke gefallen uns die Gerichte aus gesunder Biokost.
 
Dies sind die ältesten Wohnhäuser von Zons.
Dies sind die ältesten Wohnhäuser von Zons.
Sie entstanden nach dem Stadtbrand im jahre 1620.
Sie entstanden nach dem Stadtbrand im jahre 1620.
 
Während oben die Hl. Maria für Schutz und Segen sorgt …
Während oben die Hl. Maria für Schutz und Segen sorgt …
… prangt unten das Zitat des Götz von Berlichingen.
… prangt unten das Zitat des Götz von Berlichingen.
Dieses Haus aus dem 19. Jahrhundert ist für Zonser Verhältnisse ziemlich jung.
Dieses Haus aus dem 19. Jahrhundert ist für Zonser Verhältnisse ziemlich jung.
 
Im alten Zollhaus wohnte bis 1805 ein hoher Zollbeamter.
Im alten Zollhaus wohnte bis 1805 ein hoher Zollbeamter.
Wer mehr über Zons wissen will kann beim Altstadtverein eine Führung buchen.
Wer mehr über Zons wissen will kann beim Altstadtverein eine Führung buchen.
Die Wachtürmchen auf der Stadtmauer werden "Pfefferbüchse" genannt.
Die Wachtürmchen auf der Stadtmauer werden "Pfefferbüchse" genannt.
Der alte Marktplatz lädt zu einer Pause unter schattigen Zweigen ein.
Der alte Marktplatz lädt zu einer Pause unter schattigen Zweigen ein.
Das SchlossCafé ist unser Lieblingsplatz für einen tollen Eisbecher.
Das SchlossCafé ist unser Lieblingsplatz für einen tollen Eisbecher.
Gegenüber führt ein offenes Tor auf das Gelände von Burg Friedestrom.
Gegenüber führt ein offenes Tor auf das Gelände von Burg Friedestrom.
Die wehrhafte Festung nahm einen großen Teil des kleinen Städtchens ein.
Die wehrhafte Festung nahm einen großen Teil des kleinen Städtchens ein.
 
Dieser mächtige Torturm war im Mittelalter einziger Zugang zum Innenhof.
Dieser mächtige Torturm war im Mittelalter einziger Zugang zum Innenhof.
So sieht das Südtor der Burg von innen aus.
So sieht das Südtor der Burg von innen aus.
Im Keller des Juddeturms befand sich das Burgverlies.
Im Keller des Juddeturms befand sich das Burgverlies.
Das Herrenhaus der Burg wurde Kreismuseum.
Das Herrenhaus der Burg wurde Kreismuseum.
Direkt gegenüber ist das Touristenbüro.
Direkt gegenüber ist das Touristenbüro.
Der Fries über dem Eingang zeigt die Jahreszahl 1714.
Der Fries über dem Eingang zeigt die Jahreszahl 1714.
Die Schlossstraße ist die alte Hauptstraße der Altstadt.
Die Schlossstraße ist die alte Hauptstraße der Altstadt.
 
Dieser Anstrich wirkt auch schon recht historisch.
Dieser Anstrich wirkt auch schon recht historisch.
Ein paar Geschäfte bringen etwas Leben auf die Hauptstraße.
Ein paar Geschäfte bringen etwas Leben auf die Hauptstraße.
 
Die Bananenstaude stammt vermutlich nicht aus dem Mittelalter.
Die Bananenstaude stammt vermutlich nicht aus dem Mittelalter.
Der Juddeturm war der Nordwestturm der Burgbefestigung.
Der Juddeturm war der Nordwestturm der Burgbefestigung.
Dieses Haus wird seit seiner Errichtung 1801 als Gasthof betrieben.
Dieses Haus wird seit seiner Errichtung 1801 als Gasthof betrieben.
 
An dieser Stelle, mit der dicken Mauer, stand einst das Feldtor.
An dieser Stelle, mit der dicken Mauer, stand einst das Feldtor.
Entlang der Mauer führt die Gasse zum alten Mühlenturm.
Entlang der Mauer führt die Gasse zum alten Mühlenturm.
Der ursprüngliche Wachturm bekam im 15. Jahrhundert seinen Mühlenaufsatz.
Der ursprüngliche Wachturm bekam im 15. Jahrhundert seinen Mühlenaufsatz.
Im Inneren befindet sich noch ein funktionstüchtiges historisches Mahlwerk.
Im Inneren befindet sich noch ein funktionstüchtiges historisches Mahlwerk.
Gleich an der Stadtmauer tut sich hier das ein oder andere lauschige Plätzchen auf.
Gleich an der Stadtmauer tut sich hier das ein oder andere lauschige Plätzchen auf.
Auf dem Kirchplatz erhebt sich die katholische Pfarrkirche St. Martinus.
Auf dem Kirchplatz erhebt sich die katholische Pfarrkirche St. Martinus.
Sie wurde 1875 vom Kölner Dombaumeister Vincenz Statz errichtet.
Sie wurde 1875 vom Kölner Dombaumeister Vincenz Statz errichtet.
Zum ersten Mal wird im Jahre 1019 eine Kirche in Zons erwähnt.
Zum ersten Mal wird im Jahre 1019 eine Kirche in Zons erwähnt.
1408 errichtete der Kölner Erzbischof an dieser Stelle einen gotischen Bau.
1408 errichtete der Kölner Erzbischof an dieser Stelle einen gotischen Bau.
Die alten Grabkreuze stammen vom Friedhof, der einst an der Kirche war.
Die alten Grabkreuze stammen vom Friedhof, der einst an der Kirche war.
Das Steinkreuz stand früher gegenüber dem Juddeturm, der über die Dächer ragt.
Das Steinkreuz stand früher gegenüber dem Juddeturm, der über die Dächer ragt.
Das rosa getünchte Pfarrhaus wurde um 1752 erbaut.
Das rosa getünchte Pfarrhaus wurde um 1752 erbaut.
Die alte barocke Holztür ist bis heute noch im original erhalten geblieben.
Die alte barocke Holztür ist bis heute noch im original erhalten geblieben.
In diesem Haus von 1863 war früher die Vikarie.
In diesem Haus von 1863 war früher die Vikarie.
Im katholischen Zons ist die Muttergottes an allen Ecken präsent.
Im katholischen Zons ist die Muttergottes an allen Ecken präsent.
Überall finden sich romantische Winkel zwischen den Gassen.
Überall finden sich romantische Winkel zwischen den Gassen.
Die Schloß Destille wirbt mit regelmäßigen Rittergelagen und Krimi-Dinnern.
Die Schloß Destille wirbt mit regelmäßigen Rittergelagen und Krimi-Dinnern.
Die groben Steine in der Fassade stammen vermutlich aus der alten Stadtmauer.
Die groben Steine in der Fassade stammen vermutlich aus der alten Stadtmauer.
Das Gässchen dahinter führt innerhalb der nördlichen Stadtmauer entlang.
Das Gässchen dahinter führt innerhalb der nördlichen Stadtmauer entlang.
 
Außerhalb der Stadtmauer geht unser Weg am Krötschenturm vorbei.
Außerhalb der Stadtmauer geht unser Weg am Krötschenturm vorbei.
Ein idyllisches Bild. Wie die Reise in eine ferne Vergangenheit.
Ein idyllisches Bild. Wie die Reise in eine ferne Vergangenheit.
 
Hier kreuzt unser Weg um die alte Stadtmauer wieder die Schlossstraße.
Hier kreuzt unser Weg um die alte Stadtmauer wieder die Schlossstraße.
 
Unter schönen Bäumen geht es zurück zum Parkplatz am Mühlenturm.
Unter schönen Bäumen geht es zurück zum Parkplatz am Mühlenturm.

Was es über Zons und seine Geschichte zu schreiben gibt würde den Umfang dieser Seite sprengen. Ich will es daher bei den Fotos meiner Spaziergänge mit kurzen Bildunterschriften belassen. Wer mehr Info möchte findet alles wissenswerte im Web.


  • Mein Spaziergang durch Zons mit musikalischer Untermalung, auf YouTube:



Einkehr:

Im Alten Zollhaus wohnte der Zollmeister von Zons.
Im Alten Zollhaus wohnte der Zollmeister von Zons.
Innen ist alles gemütlich altmodisch eingerichtet.
Innen ist alles gemütlich altmodisch eingerichtet.
Bei meiner Uroma sah es noch fast genauso aus.
Bei meiner Uroma sah es noch fast genauso aus.
Der schöne Kachelofen ist aus dem 17. Jahrhundert.
Der schöne Kachelofen ist aus dem 17. Jahrhundert.
Die Torschenke ist für vegetarische Gerichte und Vollwerkost bekannt.
Die Torschenke ist für vegetarische Gerichte und Vollwerkost bekannt.
Innen ist es so gemütlich, wie es dem historischen Ort angemessen ist.
Innen ist es so gemütlich, wie es dem historischen Ort angemessen ist.
Auf diesem Sofa könnte ich gerne einen gemütlichen Abend verbringen.
Auf diesem Sofa könnte ich gerne einen gemütlichen Abend verbringen.
Von der Terrasse hinter dem Haus fällt der Blick leider nur auf den Rheindeich.
Von der Terrasse hinter dem Haus fällt der Blick leider nur auf den Rheindeich.

Mich ziehen nicht nur die historischen Bauten ab und zu nach Zons, sondern auch die schönen Lokale mit ihrem guten Essen und den gemütlichen Biergärten. So schätze ich zum Beispiel die Torschenke wegen der hervorragenden vegetarischen Küche und im Alten Zollhaus, dessen Ambiente mich an das Wohnzimmer meiner Uroma erinnert, sitze ich gerne am über 300 Jahre alten Kachelofen. Und es vergeht kein Sommer, in dem ich nicht ein paar Mal im Schlosscafé, auf dem kleinen Marktplatz, einen der großen Eisbecher genieße.


  • Adresse Parkplatz: Herrenweg 16, 41540 Dormagen




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